Gibt es eine vorgeschriebene Höhe für Instandhaltungsrücklagen?
Shownotes
Wie viel Geld also tatsächlich angespart wird, entscheidet die Eigentümergemeinschaft gemeinsam – meist auf Basis eines Wirtschaftsplans oder einer Empfehlung der Hausverwaltung.
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00:00:15: In unserem Format fragt Janina, stellt ihr die Fragen zum Immobilienmarkt und ich antworte.
00:00:22: Die Fragen lassen wir immer kurz einsprechen – heute lautet sie so.
00:00:29: Gibt es eine Regelung wie hoch die Instandhaltungsrücklage und die monatlichen Beträge für eine Wohnung sein müssen?
00:00:36: Eine gesetzlich vorgeschriebene feste Höhe für die In standhaltungs- rücklage gibt's nicht!
00:00:41: Und das Wohnungseigentumsgesetz schreibt nur vor dass die Rücklage angemessen sein muss.
00:00:46: Wie viel Geld also tatsächlich angespart wird, entscheidet die Eigentümergemeinschaft gemeinsam.
00:00:52: Meist auf Basis eines Wirtschaftsplans oder einer Empfehlung der Hausverwaltung.
00:00:56: Trotzdem gibt es natürlich Richtwerte an denen sich viele Eigentümermeinschaften orientieren.
00:01:04: Häufig wird mit etwa sieben bis zwölf Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahre gerechnet abhängig vom Alter und Zustand des Gebäudes.
00:01:14: Bei neueren Immobilien reicht oft eine geringere Rücklage, während ältere Mehrfamilienhäuser mit Aufzug-, Tiefgarage- oder absehbarem Sanierungsbedarf eher höhere Beträge brauchen.
00:01:27: Machen wir mal ein Beispiel!
00:01:29: Wenn du eine Achtzig Quadratmeter Wohnung hast dann würden bei einer Rücklage von zehn Euro pro Quadratmetern pro Jahr dann acht hundert Euro jährlich bzw etwa sieben und sechzig Euro monatlich in die Rücklage fließen.
00:01:42: Wenn es zwanzig Wohnungen in der Eigentümergemeinschaft gibt, dann wären das entsprechend sechzehntausend Euro im Jahr.
00:01:49: In einem älteren Gebäude mit größerem Sanierungsbedarf kann und muss das aber auch deutlich höher liegen.
00:01:57: Wichtig ist vor allem dass die Rücklage zur Immobilie passt wird über Jahre zu wenig angespart drohen später hohe Sonderumlagen zum Beispiel für Dach Heizung Fassade oder energetische Sanierungen.
00:02:10: Gerade bei älteren Beständen zeigt sich oft, dass eine scheinbar niedrige monatliche Belastung langfristig deutlich teurer werden kann.
00:02:21: Wie immer kurz und knackig – das war es für diese Woche!
00:02:25: Wenn ich eure Fragen beantworten soll, ihr euch zum Immobilienmarkt mit mir austauschen möchtet oder ihr Unterstützung bei der Finanzierung benötigt, meldet euch bei mir.
00:02:35: Gerne via Instagram oder LinkedIn.
00:02:38: Bis bald, macht's gut und ciao.
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